Anfänglicher effektiver Jahrezins

Ändert sich der effektive Jahreszins eines Kredites, wird der Jahreszins, der zu Beginn der Laufzeit gültig ist, als anfänglicher effektiver Jahrezins bezeichnet. Dieser Begriff hat vor allem bei der Bau- und Immobilienfinanzierung eine zentrale Bedeutung.

Immobilienkredite – anfänglicher effektiver Jahrezins

Eine Immobilienfinanzierung zieht sich über einen sehr langen Zeitraum hin. Nicht selten müssen dafür 15, 20 oder mehr Jahre einkalkuliert werden. So lange Laufzeiten sind aber bei den Immobilienkrediten nicht üblich, sodass die Banken zunächst die Finanzierung für einen begrenzten Zeitraum von 10 bis 15 Jahren übernehmen. Der Zinssatz, der in dieser Zeit für den Immobilienkredit gültig ist, wird als anfänglicher effektiver Jahreszins bezeichnet.

Anfänglicher effektiver Jahrezins und effektiver Jahreszins

Der effektive Jahreszins ist die Gesamtbelastung in Prozent pro Jahr, die für einen Kredit fällig wird. Dabei darf der effektive Jahreszins nicht verwechselt werden mit dem Nominalzins. Der Nominalzins ist die Leihgebühr für einen Kredit, der an die Bank zu zahlen ist. Hinzu kommen die Bearbeitungsgebühren, sodass sich aus beiden Größen der effektive Jahreszins ergibt. Er bleibt bei vielen Krediten während der Laufzeit gleich. Aus gibt verschiedene Faktoren, die den effektiven Jahreszins beeinflussen können. Neben dem Nominalzins ist vor allem der Auszahlungskurs, die Dauer der Tilgung und die Dauer der Zinsfestschreibung von Bedeutung.

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