Annuitätendarlehen

Annuitätendarlehen sind Darlehen die sich in erster Linie durch konstante Rückzahlungsbeträge auszeichnen. Das bedeutet: Die Raten sind von der ersten bis zur letzten Rückzahlungsrate immer gleich hoch. Dies gilt vor allem dann, wenn eine Zinsbindungsfrist vereinbart wurde, die über die gesamte Laufzeit des Darlehens Gültigkeit besitzt. Dabei setzt sich das Annuitätendarlehen, das auch kurz als so genannte Annuität bezeichnet wird, aus einem Zinsanteil und einem Tilgungsanteil zusammen.

Wo kommen Annuitätendarlehen vor?

In der Regel kommen Annuitätendarlehen häfig im Immobilienbereich vor, da viele Kredite für kleine Bauvorhaben, wie beispielsweise Eigenheime oder Sanierungsprojekte, über solche Annuitäten finanziert werden. Aber auch andere Privatdarlehen an private Bankkunden werden häufig im Rahmen von Annuitäten gewährt. Dabei arbeiten vor allem Sparkassen und Bausparkassen mit diesem Darlehenmodell. Der Zinssatz wird dabei in der Regel für eine Zeit von fünf bis maximal fünfzehn Jahren festgeschrieben, wobei aber im Rahmen der Baufinanzierung auch mit Zeiträumen von bis zu zwanzig Jahren gearbeitet werden kann.

Was sollte man sonst noch über Annuitätendarlehen wissen?

Es ist durchaus möglich, auch einen variablen Zinssatz festzulegen oder eine Zeitspanne zu vereinbaren, die nicht auf die üblichen fünf, zehn, fünfzehn oder zwanzig Jahre begrenzt ist. Auch besteht häufig die Möglichkeit, das Darlehen nach einer gewissen Zeit umzuschulden.

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