Auszahlungsvoraussetzungen

Was ist eine Auszahlungsvoraussetzung?

Bei der Aufnahme eines Kredites durch einen Unternehmer oder eine Privatperson sind Auszahlungsvoraussetzungen notwendig. Diese ergibt sich für die Kreditgeber also Banken, Sparkassen oder auch Drittanbieter mit der Vorlage bestimmter Unterlagen und Dokumente. Diese Unterlagen und Dokumente können Bürgschaftserklärungen, Pfandurkunden, Lohn- und Gehaltsnachweise oder Grundschuldeintragungen sein, die der Kreditnehmer vorlegen muss. Der Kreditgeber wird nach Vorlage der genannten Unterlagen intern die Auszahlung des Kreditbetrages beraten und prüfen, ob der Kreditnehmer alle Voraussetzungen erfüllt. Ist dies sichergestellt, wird der Kredit an den Kreditnehmer ausgezahlt.

Wo kommt eine Auszahlungsvoraussetzung vor?

Benötigt man eine Finanzierung zum Beispiel für ein Bauvorhaben kann nach Prüfung der Auszahlungsvoraussetzungen auch ein Teilbetrag und nicht die komplette Finanzierungssumme ausgezahlt werden. Bei einer Baufinanzierung wird oft die Finanzierungssumme nach Baufortschritt und Leistung ausgezahlt. So kann zum Beispiel bei einem Fertigstellen des Rohbaus 40 % der Finanzierungssumme nach Vorlage der Abnahmebescheinigung oder beim Einbau der Fenster und deren Verglasung weitere zum Beispiel 18 % der Summe zur Auszahlung kommen. Hier ist jeweils die Auszahlungsvoraussetzung die Bescheinigung vom Bauunternehmen oder vom Architekten für den jeweiligen Teilabschnitt.

Was gibt es noch zu einer Auszahlungsvoraussetzung zu sagen?

Sind alle Unterlagen und Bescheinigungen beim Kreditgeber eingegangen wind die Auszahlungsvoraussetzungen erfüllt. Der Kredit wird bereitgestellt. Man sollte jedoch beachten, dass für Nettodarlehensbeträge Bereitstellungszinsen anfallen können. Hier sollten möglichst schnell die notwendigen Nachweise und Belege vorgelegt werden, damit weitere Beträge vom Darlehen ausgezahlt werden können.
Erledigung der Auszahlungsvoraussetzungen – schneller Kredit!

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