Bearbeitungsgebühr

Worum handelt es sich bei der Bearbeitungsgebühr?

Mithilfe der Bearbeitungsgebühr lässt sich eine Bank den Aufwand bezahlen, der ihr entsteht, wenn sie dem Kunden einen bestimmten Service erfüllt. Beispiele hierfür sind die Ausführung einer Wertpapierorder oder die Prüfung eines beantragten Darlehens. Generell gilt, dass die Bearbeitungsgebühr bei einer Filialbank meist höher ist als bei den zahlreichen im Internet vertretenen Direkt banken.

Warum wird die Bearbeitungsgebühr überhaupt erhoben?

Manchmal erschließt es sich dem Kunde nicht unbedingt, warum für eine vermeintlich kleine Dienstleistung recht hohe Gebühren erhoben werden. Tatsächlich lässt sich dies jedoch vor allem damit erklären, dass die Banken andere, mit Aufwand verbundene Services kostenlos anbieten. Beispielsweise die Beratung für eine Investition. Die Gebühren werden dann lediglich umgeschichtet.

Was tun, wenn die Gebühr zu hoch ist?

Wer denkt, er könne der Bearbeitungsgebühr bei Bankdienstleistungen nicht entgehen, der irrt sich. Es kann zum Beispiel direkt mit dem Bankberater verhandelt oder der Gang zur Konkurrent angedroht werden. Studien haben gezeigt, dass die Banken in diesem Bereich durchaus Handlungsspielraum haben.

Vorsicht beim Kleingedruckten

Viele Kunden lassen sich mit gut klingenden Werbeplakaten in eine Bank locken und stellen dann nachher fest, dass das Angebot nach Abzug der Gebühren doch nicht mehr ganz so überzeugend ist. Es sollte daher immer auf das Kleingedruckte geachtet werden.

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