Bedingungsanpassung

Was versteht man unter einer Bedingungsanpassung?

Wer einen Vertrag mit einer Bank schließt, muss immer damit rechnen, dass die vereinbarten Konditionen abgeändert werden können. In der Vergangenheit wurde dieser Vorgang von den Gerichten teils sogar abgesegnet. Warum aber darf so etwas sein? Das hat in erster Linie damit zu tun, dass die Banken keinen unmittelbaren Einfluss auf die Höhe der Zinsen haben.

Was passiert bei einer Zinserhöhung?

Zu einer Bedingungsanpassung bei einem Darlehen kommt es vor allem dann, wenn sich die Höhe der Leitzinsen verändert. Waren diese beim Darlehensabschluss niedrig, so kann es gut passieren, dass der Vertrag vonseiten der Bank gekündigt wird, sobald sich die Zinsen wieder erhöhen.

Muss eine Bedingungsanpassung immer hingenommen werden?

Es ist in jedem Fall ratsam, die Rechtmäßigkeit der Bedingungsanpassung überprüfen zu lassen, wenn diese nicht zugunsten des Kreditnehmers oder Bankkunden ist. Leider sind die Gesetze in diesem Bereich eher zugunsten der Banken ausgelegt, womit in vielen Fällen kaum etwas zu machen ist.

Bedingungsanpassung zugunsten des Kunden

Es ist natürlich eher die Ausnahme als die Regel, aber auch zugunsten des Kunden können die Bedingungen manchmal geändert werden. Zum Beispiel kann die Frist für die Rückzahlung eines Darlehens verlängert werden. Das die Zinsen nachträglich gesenkt werden, ist hingegen eher unwahrscheinlich.

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