Durchfinanzierung

Die Durchfinanzierung

Die Durchfinanzierung dient der Absicherung der öffentlichen Förderung einer Investition. Ein Finanzplan der kreditgebenden Bank sichert die Finanzierung komplett.
Beispiel: Ein Eigenheim soll finanziert werden. Kosten aus dem Bau des Eigenheims, die entstehen, sind die monatliche Belastung wie Tilgung und Zinsen. Eigenleistungen für Heizkosten und andere Nebenkosten können entlastend wirken. Soll nun eine öffentliche Förderung beantragt werden, etwa monatliche Zahlungen für Kinder im Haushalt des Bauherrn oder eine Altbauförderung, dann ist die Förderung abhängig davon, ob die Bank die Finanzierung komplett genehmigt und dass der Kreditnehmer sich zwingend an den Finanzierungsplan hält. Die Bank finanziert das Eigenheim insgesamt durch.

Der Finanzierungsplan

Die Gesamtherstellungskosten errechnen sich aus den Herstellungskosten und den Erwerbskosten, sowie aus dem Eigenkapital und dem benötigten Fremdkapital.
Der Unterschied zwischen Bankguthaben und Fremdfinanzierung ist die Höhe des Kredites, der aufgenommen werden muss.

Durchfinanzierung und Anschlussfinanzierung

Eine Durchfinanzierung macht eine Anschlussfinanzierung unnötig. Anschlussfinanzierung bedeutet, dass ein Bauvorhaben eine feststehende Zinsbindungsfrist hat und das nach Ablauf der Frist die Kreditsumme nicht vollständig gezahlt ist. Es muss ein neuer Kredit aufgenommen werden und ein neuer Zinssatz wird auf den Kredit angewendet.
Bei einer Durchfinanzierung sind Kreditlaufzeit, Tilgungsraten und Zinsen unveränderlich und werden bis zum Ende festgeschrieben. Das soll Risiken verhindern.

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