Eigenheimzulage

Was ist die Eigenheimzulage?

Mit der Eigenheimzulage wurde in Deutschland von Oktober 1995 bis zum Dezember 2005 selbstgenutztes Wohneigentum staatlich gefördert. Damals war es eine der größten staatlichen Subventionen an private Haushalte. Pro Jahr wurden mehrere Milliarden Euro dafür aufgewendet. Der Förderzeitraum betrug acht Jahre, beginnend mit dem Jahr des Kaufs oder Fertigstellung der Wohnung. Neben einem Grundbetrag gab es eine Zulage für Kinder sowie eine Ökokomponente. Mit Wirkung zum 1. Januar 2006 wurde die Eigenheimzulage ersatzlos abgeschafft.

Wo kam die Eigenheimzulage vor?

Die Zulage diente als Anreiz, um Steuerpflichtigen den Erwerb von Wohneigentum zu erleichtern. Wenn vor dem 1.1. 2006 der Kaufvertrag für eine Wohnung vom Notar beurkundet wurde oder ein Bauantrag für ein neues Eigenheim gestellt wurde, konnte die Zulage beantragt werden.

Was gibt es über die Eigenheimzulage noch zu wissen?

Mit Wirkung vom 1. Januar 2004 wurde die Zulage gekürzt. Bis dahin gab es jährlich fünf Prozent der Herstellungskosten der Wohnung, höchstens 2.556 € für Neubauten bzw. 2,5 Prozent der Anschaffungskosten, höchstens 1.278 € für Altbauten vom Staat. Dazu kamen für beide Fälle 767 Euro pro Kind.

Ab dem 1. Januar 2004 gab es nur noch ein Prozent bezogen auf die Anschaffungs- oder Herstellungskosten einer Wohnung als Grundbetrag, maximal 1250 Euro. Dazu pro Kind nochmals 800 Euro.

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