Eigenleistungen

Eigenleistungen statt Fremdvergabe

Der Begriff Eigenleistungen sagt bereits eine Menge über dessen Bedeutung aus. Eigenleistungen werden von Unternehmen selbst erbracht und müssen infolge dessen nicht an externe Auftragnehmer oder Betriebe vergeben werden. Eine eigens erbrachte Leistung kann hierbei als Beispiel der Bau einer Produktionsmaschine sein, die natürlich auch von anderen Anbietern hätte geordert werden können. Meist sind Eigenleistungen jedoch kleinere, wesentlich unkomplexe Arbeitsleistungen, die nicht direkt mit der Kernkompetenz eines Unternehmens in Verbindung stehen. Als Beispiel könnte hier die Anlegung eines Betonfundaments erwähnt werden, das die Grundlage für eine angeschaffte Maschine bildet. Das Fundament wird dabei vom Unternehmen selbstständig geleistet, um Kosten zu sparen, die Maschine wird dafür von einem externen Spezialisten zugekauft.

Wurde eine bestimmte Eigenleistung erbracht, so muss diese anschließend buchhalterisch noch aktiviert werden. Daher spricht man auch von aktivierten Eigenleistungen, es handelt sich hierbei jedoch lediglich um erbrachte Leistungen, die innerhalb des eigenen Unternehmens geschaffen wurden und für die Zwecke der Buchhaltung aktiviert werden müssen.

Bei der Gewinn- und Verlustrechnung werden diese selbstständigen Leistungen wie Erträge behandelt, das heißt durch vermehrte Eigenleistungen im Unternehmen wird somit auch der Jahresüberschuss zu einem Teil erhöht. Somit können hier auf der einen Seite Kosten eingespart werden, da keine Fremdvergabe von Aufträgen erfolgt und zum anderen kann der Periodenüberschuss durchaus zum Positiven verbessert werden.

GD Star Rating
loading...