Eigentum

Pflichten und Rechte beim Eigentum

Beim Begriff Eigentum muss zunächst klar differenziert und abgegrenzt werden bezüglich des Besitzes. In der Praxis werden diese beiden Begriffe oftmals verwechselt oder für ein und dasselbe verwendet. Rechtlich gesehen ist dies jedoch falsch, denn nur der Eigentümer einer Sache hat alle Rechte und herrscht somit auch über diesen Sachgegenstand, im Gegensatz zum Besitzer, der lediglich eine Sache zur Verwendung besitzt oder bei sich hat. Als Eigentümer werden einem umfassende Rechte gewährt, der Eigentümer kann praktisch mit seinem Hab und Gut alles tun und lassen, solange er damit keine anderen Personen oder Sachen gefährdet oder ihnen schadet.

Ein Eigentum gewährt seinem Herrscher jedoch nicht nur umfassende Rechte, sondern legt diesem auch bestimmte Pflichten auf. So gelten Hunde beispielsweise rechtlich gesehen als Sache, deren Eigentumsrechte auf den Hundehalter fallen. Allerdings hat der Hundehalter dem Hund gegenüber auch gewisse Pflichten, ihn zu füttern und für sein leibliches Wohl zu sorgen. Kommt der Hundehalter dessen nicht nach, so verletzt er seine Pflicht als Eigentümer und kann dafür sogar strafrechtlich belangt werden.

Generell ist zudem jedes Eigentum vor Diebstahl und Beschädigung geschützt. Personen, die fremdes Eigentum mutwillig oder auch versehentlich beschädigen, müssen für den entstandenen Schaden beim Eigentümer aufkommen. Verleiht ein Eigentümer sein Eigentum an einen Besitzer, so muss der Besitzer jederzeit auf Verlangen des Eigentümers die zur Verfügung gestellte Sache wieder zurück geben. Beim Kauf einer Sache jedoch wird das Eigentumsrecht vom Verkäufer auf den Käufer übertragen und somit hat dieser alle Rechte und Pflichten bezüglich der erworbenen Ware.

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