Ertragswert

Der Ertragswert – Maßgebend für den Unternehmergewinn

Der Ertragswert spielt in Unternehmen eine zentrale Rolle. Mit ihm steigt und fällt das jährliche Betriebsergebnis und somit auch der damit verbundene Unternehmenserfolg. Doch was genau ist ein Ertragswert? – Generiert ein Unternehmen aus dem Verkauf von Fertigerzeugnissen bestimmte Erträge oder Umsätze, so werden diese in der entsprechenden Höhe als Ertragswert bezeichnet. Es ist also der Wert, den ein Unternehmen in Form von Einnahmen für geleistete Dienste oder für verkaufte Produkte von den Kunden erhält.

Wenn beispielsweise ein Betrieb, mit dem Kerngeschäft der Fahrradherstellung, Fahrräder im Wert von 50.000 Euro verkauft, so entsprechen diese erwirtschafteten 50.000 Euro dem Ertragswert. Der Ertragswert, auch Umsatzerlöse oder kurz Umsatz genannt, ist für ein Unternehmen von großer Bedeutung. Schließlich muss der erzielte Umsatz alle entstandenen Aufwendungen und Kosten des Unternehmens bei der Produktherstellung decken und im Idealfall sogar einen Gewinn generieren.

Die Gewinnermittlung erfolgt auf Basis der Umsatzerlöse, ausgehend von ihnen werden systematisch alle Aufwendungen, wie beispielsweise das eingesetzte Rohmaterial oder die entstandenen Personalkosten subtrahiert und unter dem Strich bleibt ein Jahresüberschuss oder ein Verlust stehen. Der angestrebte Jahresüberschuss ergibt sich dabei, wenn die generierten Erträge höher sind als die Summe der Aufwendungen. Die Höhe des erzielten Ertrages ergibt sich dabei aus der verkauften Mengenanzahl eines Produkts multipliziert mit dem jeweiligen Verkaufspreis pro Stück.

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